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Yoga und Ayurveda Blog

Tipps zu Gesundheit, Rezepten und allgemein zu Yoga und Ayurveda

Die 5 Prana-Vayus – Dynamik der Lebenskraft

Feb 7, 2019 | Blog, Yoga & Ayurveda | 0 Kommentare

Sat Nam liebe Freunde, 

wir haben uns in unserem Hause der hohen Kunst des Kundalini Yogas verschrieben. In diesem Blog-Beitrag dreht sich alles um Yoga und die fünf Vayus, zu denen wir hier einen kleinen Ein- und Überblick geben werden. 

Der Lehre des Kundalini-Yoga zufolge werden die Vayus als feinstoffliche Energien interpretiert, welche alle physischen und viele geistigen Funktionen steuern. Man kann die Vayus aber auch einfach als physiologische Steuerfunktionen bezeichnen, als Zusammenfassung einer ganzen Reihe von physiologischen Prozessen.
Wie wir zum Beispiel morgens aufstehen, im Frühling die ersten warmen Sonnenstrahlen die Pflanzen aus der Erde holt, wie wir einen Raum voller Menschen betreten, wie wir uns durchs Leben bewegen, ob wir in den Seilen hängen oder mutig voranschreiten, immer ist Energie im Spiel. Wir brauchen kein Yoga, um zu spüren, dass uns all das manchmal besser gelingt und manchmal gar nicht. Wenn wir es nicht ganz dem Zufall überlassen wollen, ist Yoga eine bewährte Technik, um seine Energie strategisch zu lenken. 
Prana ist die Energie, die Lebenskraft hinter allem. Sie steuert den physischen Körper, ist die Ausstrahlung hinter der Schönheit, ist das Charisma, die Kraft hinter Emotionen und Gedanken.

Prana ist in allem Lebendigen zu finden – es ist letztlich der entscheidende Unterschied zwischen einer echten Blume und einer Plastikblume.

Prana ist, wenn wir merken, dass jemand hinter uns steht, ohne dass wir ihn mit unseren fünf Sinnen bemerkt haben oder eine tolle Atmosphäre auf einer Party oder das Charisma, welches manche Menschen ausstrahlen. Menschen mit einem ausgeprägten Prana gelten als anziehend und besonders Menschen mit einem nicht so reichlich vorhandenem Prana suchen ihre Nähe. Auch die unmittelbare Sympathie zwischen wildfremden Menschen erklärt sich mit Prana. Prana kann grobstofflich oder feinstofflich sein. Um höhere Bewusstseinsebenen zu erreichen, große Liebesfähigkeit zu entwickeln und Wonne zu erfahren, brauchen wir feinstoffliches Prana, also Ojas (spirituelle Energie). 

Es gibt fünf Quellen, über die wir Prana aufnehmen können.

  • Erde (Prithivi) oder auch unsere Nahrung
  • Wasser (Apas) oder auch unsere Flüssigkeitszufuhr
  • Feuer (Tejas) bzw. auch unser Tageslicht
  • Luft (Vayu), die Luft, die wir atmen
  • Äther (Akasha), also Kraft, die wir von anderen Menschen oder von Kraftorten bekommen.

Um unser Prana zu erhöhen, müssen wir den optimalen Nutzen aus unseren fünf Quellen ziehen. Im Sinne von Nahrung und Getränken liegt es nahezu auf der Hand, was gemeint ist. Auch Tageslicht und frische Luft kennen wir als Energielieferanten. Die abstrakteste Quelle sind für uns wahrscheinlich die zwischenmenschlichen Beziehungen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber auch hier den Unterschied zwischen den Menschen, in deren Gesellschaft man sich angeregt, inspiriert und voller Kraft fühlt, und den Menschen, die einem die Energie rauben, die uns lähmen. Auch das ist ein Austausch von Prana.

Es gibt fünf verschiedene Pranatypen
Das Prana wird unterteilt in fünf Vayus. Damit werden die Flussrichtungen und Funktionen unterschieden.
Die 5 Vayus haben unterschiedliche Funktionen, befinden sich an unterschiedlichen Stellen im Körper und weisen auf die unterschiedlichen Bewegungen des Pranas (der Lebenskraft) hin. 

Fünf Prana Vayus

Prana ist auf der physischen Ebene in Form der fünf Vayus aktiv. Vayus sind die Steuerungsenergien, die die Funktionen des physischen Körpers regulieren. Gemäß der Lehre des Kundalini- Yoga kann der physische Körper allein gar nichts. Es ist das Prana, das für alle Lebensfunktionen verantwortlich ist.

Die fünf Vayus, die die Körperfunktionen steuern, sind:

  • Prana-Vayu ist die Energie hinter dem Atemsystem. Es steuert die Funktion der Lungen und der Atemmuskeln und hat seinen Sitz in der Brust. Es ist auch die Energie hinter dem Überlebensinstinkt.
  • Apana-Vayu ist die Energie hinter dem Ausscheidungssystem, der Sexualität, der Menstruation und der Geburt. Es steuert Enddarm und Anus, Nieren, Blase und Geschlechtsorgane und hat seinen Sitz im Beckenbereich. Es ist auch die Energie hinter Kreativität und Arterhaltung.
  • Samana-Vayu ist die Energie hinter der Verdauung. Es steuert alle Verdauungsorgane und hat seinen Sitz im Bauch. Es ist auch die Energie hinter Willenskraft, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit.
  • Vyana-Vayu ist die Energie hinter dem Blutkreislauf und dem Bewegungssystem. Es steuert das Herz, die Blutgefäße und die Muskelaktivität. Sein Sitz ist im ganzen Körper. Es ist auch die Energie hinter jeder Bewegung.
  • Udana-Vayu ist die Energie hinter den Kommunikationssystemen. Es steuert die Sprache, die Nerven, das Gehirn und die Hormone. Es hat seinen Sitz in der Kehle. Es ist auch die Energie hinter Schlafen, Träumen, Astralreisen und die Kraft, mit der die Seele im Moment des Todes zusammen mit dem Astral- und Kausalkörper den physischen Körper verlässt.

Ein Anliegen der Yogapraxis ist es, dieser Energie ihren Raum zu geben, ihre verschieden Komponenten zu harmonisieren und in den natürlichen Fluss zu bringen. Die Bewusstheit im Atem, unsere Intention, Bewegungen und eine feine Ausrichtung des Körpers werden zu einer Kunst. 

Durch Yoga-Übungen und Meditation können wir also unseren Energiefluss stärken. Aber nicht nur der interne Energiefluss, sondern auch das Prana, welches wir an unsere Umwelt abgeben. Das, was wir unter Aura oder Ausstrahlung verstehen, ist im Prinzip das Prana, welches wir spüren. Und gerade hier wird Prana vielen deutlich erfahrbar. Wenn man Menschen mit einer starken anziehenden Aura trifft. Oder auch Menschen, die wir als negativ und abstoßend empfinden. Innere Anspannung, Krankheiten oder aber auch Harmonie und Gesundheit lassen sich leicht erspüren.
Wichtig ist, Prana als eine zusammenhängende Energie zu betrachten. Eine Energie, die uns mit dem Universum und jedem Lebewesen auf dieser Welt verbindet. Prana ist das Fundament allen Lebens, eine Kraft, die das ganze Universum erfüllt.
Zwar bezeichnet es auch die tatsächliche Luft, unsere Atemluft aber im Ayurveda und im Yoga – besonders im Kundalini Yoga – ist Prana ein wichtiger Begriff, der eher die Lebensenergie oder eine universelle Kraft bezeichnet. Yoga kann genau genommen als eine Praxis zur Erhöhung und Stärkung von Prana bezeichnet werden. Bekannte Pendants zum Prana sind Qi, Chi oder Ki aus Qi Gong, Tai Chi und Reiki. Prana ist also eine Lebenskraft, die in allen östlichen Praktiken eine Rolle spielt. 

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Mittags:

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Abends:

Kalt- warmes Buffet bestehend aus:

  • frische Salate/ Antipasti vom Buffet
  • warmes Buffet mit vegetarischen Gerichten und Fisch
  • Dessertvariationen vom Buffet